- Woher kommt das Geld für Sicherheit, Infrastruktur und Schulen?
Die Erfüllung sämtlicher staatlicher Kernaufgaben bleibt vollumfänglich gewährleistet. Die Initiative ist ein Beschleuniger für die digitale Transformation: Durch die konsequente Modernisierung der Verwaltung wird der Aufwand für staatliche Dienstleistungen um mehr als ein Drittel sinken. Ein zeitgemässer „Smart State“ erbringt dieselbe Leistung mit deutlich weniger Ressourcen. Heute braucht es viel weniger Steuergeld für die staatliche Aufgabenerfüllung. - Kann sich der Kanton diese Steuersenkung leisten?
Ja, zweifellos. Der Kanton Basel-Stadt erzielt seit Jahren Rekordüberschüsse in dreistelliger Millionenhöhe. Dieses Geld gehört den Bürgerinnen und Bürgern – es ist an der Zeit, es ihnen zurückzugeben, statt es in ineffizienten Verwaltungsstrukturen zu binden. Unsere Initiative führt einen Wandel herbei, bei welchem der Staat mit weniger mehr erreicht. Weniger Input, mehr Output. - Gefährdet die Initiative den Sozialstaat?
Im Gegenteil. Durch die historisch niedrigen Einstiegssteuersätze (3 % bis 15'000 CHF) entlasten wir Geringverdiener direkt an der Basis. Das ist die effektivste und nachhaltigste Sozialpolitik: Wer arbeitet, wird spürbar mehr im Portemonnaie haben. Wir bringen Menschen zurück in Lohn und Brot. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt. - Reisst die Initiative ein Loch in die Staatskasse? Nein. Im Gegenteil: Unsere Vorlage wird im Kanton Basel-Stadt einen beispiellosen Wirtschaftsboom auslösen. Wenn sich Arbeit und Unternehmertum wieder lohnen, mobilisieren wir brachliegende Produktivität: Menschen werden ihre Arbeitspensen erhöhen, neue Unternehmen werden gegründet und hochqualifizierte Fachkräfte angezogen. Diese wirtschaftliche Dynamik führt zu einer Überkompensation: Durch die massiv verbreiterte Steuerbasis und das beschleunigte Wachstum werden die Steuereinnahmen langfristig stabiler und höher sein als je zuvor. Wir ersetzen hohe Steuersätze durch ein hohes Steuervolumen.
- Auf welche Zahlen stützen wir uns? Wenn auf unserer Webseite von „Einkommen“ die Rede ist, beziehen wir uns stets auf das steuerbare Einkommen. Dies ist der Betrag, der nach Abzug sämtlicher gesetzlich zulässiger Kosten von Ihren Bruttoeinkünften (z. B. dem Lohn) übrig bleibt. Zur Ermittlung des steuerbaren Einkommens werden von den Gesamteinkünften zwei Arten von Abzügen subtrahiert: Organische Abzüge sind Kosten, die direkt mit Ihrem Beruf zusammenhängen (z. B. Fahrtkosten, Verpflegung, Weiterbildung). Anorganische Abzüge sind Kosten, die Ihre Lebenssituation berücksichtigen (z. B. Einzahlungen in die Säule 3a, Versicherungsprämien oder Kinderabzüge). Sind Sie unsicher, wie hoch Ihr steuerbares Einkommen ist? In Basel-Stadt ist der Weg zu Ihrer persönlichen Zahl ganz einfach: Konsultieren Sie Ihre letzte Steuererklärung: Suchen Sie in Ihrer Veranlagung nach der Ziffer 18.100. Das ist die Summe, auf der unsere Berechnungen basieren. Nutzen Sie moderne KI-Tools: Fragen Sie Gemini oder ChatGPT nach einer Einschätzung Ihrer spezifischen Abzugsmöglichkeiten im Kanton Basel-Stadt. Fragen Sie uns: Wir helfen Ihnen gerne weiter und liefern Ihnen Berechnungsbeispiele, damit Sie sehen, was sich für Sie verändern würde.
